Partnerpraxis der Charité

Schwerpunkte


Laparoskopische urologische Operationen
Brachytherapie des Prostatakarzinoms
Medikamentöse Tumortherapie
Der hochintensiv-fokussierte Ultraschall (HIFU)
Klinische Studien
Beratung und Zweitmeinung

Laparoskopische urologische Operationen


Die Laparoskopie (Bauchspiegelung) ist eine minimal-invasive
Operationstechnik, die auch als Knopfloch- oder Schlüssellochchirurgie bezeichnet wird. Über nur 5 bis 12 Millimeter kleine Hautschnitte werden eine Sichtoptik und die Operationsinstrumente in das Operationsfeld eingebracht. Aufgrund der bis zu 20-fach vergrößerten Bildübertragung vom Operationsgebiet auf einen Bildschirm besteht eine optimale Sicht für den Operateur und das gesamte Team.

Im Laufe der letzten Jahre sind alle ehemals offenen urologischen Schnittoperationen inzwischen auch mit Hilfe der Laparoskopie durchgeführt worden. Die Vorteile liegen in der sehr guten Übersichtlichkeit, wodurch eine bessere Blutstillung und damit blutungsärmere Operation erreicht werden kann. Weiterhin geht der laparoskopische Eingriff durch kleinere Hautschnitte in der Regel mit geringeren Schmerzen und Wundheilungsstörungen, kleineren Narben und damit kosmetisch besseren Ergebnissen sowie einer schnelleren Erholung nach der Operation einher. Dies kann zu einem kürzeren Krankenhausaufenthalt und geringerem Arbeitsausfall beitragen.

Bei der Entscheidung zwischen der offenen oder laparoskopischen Operationsmethode ist jedoch der jeweilige Krankheitsbefund und die Erfahrung des Operateurs ausschlaggebend. Meine Ausbildung in der Durchführung laparoskopischer urologischer Operationen erfolgte an der Universitätsklinik für Urologie der Charité, Campus Mitte, einer der ersten und führenden Urologischen Kliniken auf diesem Gebiet in Europa.
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