Partnerpraxis der Charité

Was tun bei…?


Potenzstörungen


Einschränkungen der Erektionsfähigkeit oder der Verlust derselben (Impotenz) werden als „erektile Dysfunktion“ zusammengefasst. Sie kommen nicht nur im Alter, sondern bei Männern unterschiedlichen Alters häufiger vor als der Betroffene meist ahnt. Als Ursachen kommen eine Vielzahl von Kreislauferkrankungen bzw. Durchblutungsstörungen (Bluthochdruck, Herzkranzgefäßverengung, arterielle Verschlusserkrankung), Stoffwechsel- erkrankungen (Diabetes mellitus, erhöhte Blutfette), Hormonstörungen, Nervenerkrankungen, Medikamente, Operationen oder Bestrahlungen (z.B. wegen Prostata- oder Darmkrebs), Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum sowie Streß oder psychische Belastungszustände in Betracht. Mit Hilfe von Laboruntersuchungen, Ultraschall und Medikamenten kann meist die Ursache der Erektionsstörung gefunden und eine Therapie begonnen werden.

Erektionsstörungen können das erste Anzeichen einer generellen Durchblutungsstörung sein und sollten daher grundsätzlich abgeklärt werden, auch um weiteren Gefäß- und Herzerkrankungen vorzubeugen. Davon abzugrenzen ist der vorzeitige Samenerguß, der keine Potenzstörung im engeren Sinne darstellt, aber auch einer Behandlung zugeführt werden kann.
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